Schloss Chambord die Elfentürme
Abenteuer im Schloss Chambord: Geschichte, Intrigen und Flauberts Vibe
Hallo ihr lieben Reiselustigen , checkt mal, was ich bei meinem Trip durch das Schloss Chambord in der Loire erlebt habe.
Es war damals eine wilde Zeit!
Als Franz I. die Regierung übernahm, war die Loire mit ihren Schlössern der Place-to-be in Frankreich. Der hatte so einen Traum, sich mit Kaiser Karl V. anzulegen und das Römische Reich zu rocken. Chambord sollte sein Wahrzeichen in Stein werden, aber am Ende war es nur eine riesige Jagdhütte. Das Schloss blieb ziemlich leer, außer wenn riesige Jagdpartys anstanden oder der Sonnenkönig mal wieder eine große Party feiern wollte.
Kleiner Fun Fact: Stanislaus I. Leszczyński, der exilierte polnische König, hat hier von 1725 bis 1733 abgehangen. Dann kam der französische Marshal Moritz von Sachsen, der die Sümpfe um das Schloss trockenlegte und eine riesige Menagerie in der Nähe hatte. Er wollte sogar 100 lebende Rehe aus Sachsen, um die zu züchten. Verrückt, oder?
Schneller Vorlauf ins 19. Jahrhundert, als der Dichter Gustave Flaubert durch die verwaisten Räume schlenderte und dachte: "Irgendwie hat's hier keiner wirklich gewollt. Sieht aus, als ob es nie benutzt wurde und viel zu groß ist. Wie ein verlassenes Hotel, wo keiner mal seinen Namen an die Wände gekritzelt hat."
Napoleon hat das Schloss dann Louis-Alexandre Berthier übergeben. Während des Deutsch-Französischen Krieges war es ein Lazarett, und im Zweiten Weltkrieg wurden hier Teile des Louvre ausgelagert. Krass, oder? Das Schloss steht heute immer noch da, auf der riesigen Fläche, als stummes Zeugnis vergangener Zeiten. Wie ein verzauberter Elfenpalast. Interessante Geschichte, wenn man bedenkt, was da alles abgegangen ist. 🏰
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